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Terrassenplatten verlegen - Planung - Untergrund - Verlegearten

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Terrassenplatten verlegen – das kann man auch selbst machen. Mit etwas handwerklichem Geschick und unter Beachtung einiger Grundregeln können auch Sie Ihre Terrasse selbst mit Naturstein-, EMPEROR- oder anderen Keramikterrassenplatten belegen. Unsere kleine Verlegeanleitung gibt Ihnen Tipps zum Selbermachen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Verlegen von Terrassenplatten aus Naturstein achten sollten. Sie erfahren Wissenswertes zur Verlegung von EMPEROR-Feinsteinzeug. 

Planung der Terrasse

Wenn Sie Terrassenplatten verlegen möchten, geht das nicht ohne einen Plan. Eine maßstabsgerechte Zeichnung am Computer oder auf Millimeterpapier erleichtert die Planung einer Terrasse erheblich. Der Bedarf an Terrassenplatten lässt sich so am besten ermitteln und der Verschnitt kann optimiert werden.

Tipp:
Unser Terrassenplatten Rechner und unser EMPEROR Keramikplatten Rechner hilft Ihnen bei der Bedarfsermittlung. Sie können zwischen verschiedenen Formaten wählen. Schnell und unkompliziert errechnen Sie die benötigte Stückzahl für Ihr Bauvorhaben. 

Der Untergrund einer Terrasse

Ganz gleich ob Sie Naturstein, EMPEROR oder Keramikterrassenplatten verlegen möchten, der Untergrund ist entscheidend für die Dauerhaftigkeit der Terrasse. Er hat großen Einfluss auf die spätere Verlegung der Terrassenplatten. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einem ungebundenen Untergrund, in der Regel ist das eine verdichtete Schotterschicht und einem gebundenen Untergrund, z. B. einer Betonplatte oder Betondecke. 
Wenn Sie eine Terrasse neu anlegen möchten und noch keine betonierte Grundplatte vorhanden ist, können Sie zwischen einer gebundenen oder ungebundenen Bauweise wählen und den Untergrund dementsprechend vorbereiten.

Ungebundener Untergrund für einen Terrassen Belag

Wenn es noch keine betonierte Grundplatte gibt, ist es am einfachsten und kostengünstigsten einen ungebundenen Untergrund für den Terrassen Belag herzustellen. Dazu wird als erstes die Größe der späteren Terrasse abgesteckt und mit einer gespannten Schnur oder Farbspray markiert. An allen Seiten, die nicht von einer Mauer oder Wand begrenzt werden, sollten dabei ca. 20 cm zugegeben werden.
Je nach Bodenbeschaffenheit muss die Fläche nun 30 - 50 cm tief bis auf eine tragfähige Bodenschicht ausgehoben werden. Das nötige Gefälle der Terrassenplatten von mindestens 2 % ist bereits jetzt mit einzuplanen. 
Anschließend wird eine kapillarbrechende Frostschutzschicht aus Schotter bzw. Kies der Körnung 0/32 mm eingebracht und lagenweise, ca. alle 10 - 20 cm, gründlich verdichtet.
Spätestens jetzt müssen auch die Randsteine gesetzt werden. Abhängig von der Höhe der Randsteine und der geplanten Ausführung werden diese in Magerbeton auf die entsprechende Lage der Frostschutzschicht gesetzt. Beim Einbringen der Frostschutzschicht ist die Stärke der späteren Terrassenplatten und ca. 4 cm für den Verlegesplitt von der Fertighöhe abzurechnen. Das endgültige Gefälle der Terrasse ist dabei zu berücksichtigen.
Tipp: Mit unserem Ziersplitt Rechner können Sie auch Schotterbedarf für die Frostschutzschicht Ihres Projektes berechnen. 

Terrassenplatten verlegen auf ungebundenem Untergrund

Auf einem ungebundenen Untergrund werden Terrassenplatten in der Regel im Splittbett verlegt. Man spricht in diesem Fall von einer ungebundenen Bauweise, da die Platten nur lose auf dem Splitt liegen.
Oft werden Terrassenplatten auf einem ungebundenen Untergrund auch mit einem Einkornmörtel verlegt. Man spricht dann von einer gebundenen Bauweise.
Relativ neu auf dem Markt sind Unterkonstruktionen aus Aluminiumprofilen. Die Terrassenplatten aus Naturstein oder EMPEROR-Feinsteinzeug werden hier auf ein vormontiertes Schienensystem verlegt.

Gebundener Untergrund für den Terrassenbelag

Mit einem gebundenen Untergrund ist in der Regel eine Betonplatte, die Keller- oder Geschossdecke eines Gebäudes oder der Estrich auf deren Wärmedämmung gemeint.
Die Arbeitsschritte beim Aufbau eines gebundenen Untergrundes für eine ebenerdige Terrasse im Garten sind die gleichen wie beim ungebundenen Untergrund. Jedoch wird hier anstelle der oberen Lage Schotter eine Betonplatte gegossen.
In einen gebundenen Untergrund kann kein Wasser versickern. Ein ausreichendes Gefälle der Terrassen ist deshalb besonders wichtig. Falls kein ausreichendes Gefälle vorhanden ist, muss vor dem Verlegen der Terrassenplatten noch ein Gefälleestrich aufgebracht werden.
Um Staunässe sicher zu vermeiden, empfiehlt es sich, auf das Gefälle noch eine Drainagematte zu verlegen. Wasser, das vor allem durch die Fugen der Terrassenplatten eindringt, kann so schnell und effektiv abgeleitet werden, das ist besonders wichtig, wenn auf dem gebundenen Untergrund eine Feuchtigkeitssperre aufgebracht wird.  

Drainagematten verlegen

Ein Terrassenbelag ist nicht wasserdicht. Über die Fugen dringt Wasser in die Unterkonstruktion ein und sammelt sich unter dem Belag. Wenn das Wasser nicht schnell genug abgeführt wird, kann es zu Schäden am Terrassenbelag kommen. Vor allem Frost und Temperaturschwankungen führen häufig zu Verfärbungen und Rissen. Bei einem ausreichenden Gefälle schützt eine  Drainagematte vor solchen Schäden.
Für jede Verlegeart gibt es spezielle Drainagematten und oft auch komplette Drainagesysteme.
Bevor die Drainagematte verlegt wird, muss der Untergrund abgedichtet werden. Das kann durch eine Flüssigabdichtung oder Folie erfolgen. 
Die Drainagematte wird dann unmittelbar auf die abgedichtete Fläche aufgelegt.

Dehnungsfugen einplanen

Wenn die Terrassenplatten fest auf dem Beton verlegt werden sollen, sind unbedingt Dehnungsfugen einzuplanen. Ist die Betonplatte bereits von Fugen unterbrochen, dann sollten diese nach oben hin als Dehnungsfugen fortgesetzt werden. Es sollte aber auch geprüft werden, ob die Betonplatte statisch dazu in der Lage ist, das Gewicht der Terrassenplatten zu halten. Dies ist besonders wichtig, wenn sich darunter eine Garage oder ein Keller befindet.
 

Terrassenplatten verlegen auf gebundenem Untergrund

Auf einem gebundenen Untergrund werden Terrassenplatten in der Regel im Mörtelbett verlegt. Man spricht in diesem Fall von einer gebundenen Bauweise, da die Platten fest mit dem Untergrund verbunden sind. Vorteilhaft ist hierbei die Verlegung im Drainagemörtel. Anders als bei der Verlegung im einfachen Mörtelbett kann dadurch ein kapillarer Wasseraufstieg verhindert werden. Ist der Untergrund fest und eben, können die Terrassenplatten prinzipiell auch mit einem Fliesenkleber verlegt werden. Jedoch ist dies nur zu empfehlen, wenn eine geringe Einbauhöhe für den Terrassenbelag es erfordert. 
Auf einem gebundenen Untergrund können EMPEROR- oder Naturstein-Terrassenplatten durchaus auf Splitt verlegt werden.
Vor allem auf Balkonen und Dachterrassen werden Terrassenplatten auch gern auf Stelzlager verlegt. Die Terrassenplatten aus Naturstein und Keramik können aber auch auf vormontierte Schienensysteme aus Aluminium verlegt werden.

Verlegearten von Terrassenplatten

Vor dem Verlegen von Terrassenplatten müssen Sie sich für eine Verlegeart entscheiden. Die Verlegart ist abhängig vom Untergrund und dem Format der Platten. Die gängigsten Verlegearten möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Terrassenplatten auf Splitt verlegen

Die Verlegung von Terrassenplatten auf Splitt ist kostengünstig uns relativ einfach zu realisieren. Zudem bringt sie den Vorteil mit sich, dass Platten leicht ausgetauscht werden können, sollte dies nachträglich nötig werden.
Unser Artikel Terrassenplatten auf Splitt verlegen zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht und worauf Sie achten müssen.

Vorteile:
  • einfache und schnelle Verlegung
  • kostengünstig
  • Platten lassen sich leicht austauschen
  • gute Entwässerung

Nachteile:
  • Platten können sich verschieben und kippeln
  • Fugen müssen anfangs nachgekehrt werden
 

Terrassenplatten auf Einkorn-/Drainagemörtel verlegen

Die Verlegung von Terrassenplatten auf Drainagemörtel ist aufwendiger und teurer. Sie bietet aber alle Vorteile einer festen Verlegung in Verbindung mit einer Entwässerung. Die Terrassenplatten kippeln nicht und können fest verfugt werden. Der Drainagemörtel verhindert zudem den kapillaren Wasseraufstieg. Schäden durch Feuchtigkeit und Frost werden so vermieden.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Artikel: Terrassenplatten auf Einkorn-/Drainagemörtel verlegen.

Vorteile:
  • kein verschieben und kippeln der Platten
  • stabiler Untergrund
  • sehr gute Entwässerung
  • feste Verfugung möglich 

Nachteile:
  • höhere Kosten
  • aufwendige Verarbeitung
 

Terrassenplatten mit Fliesenkleber verlegen

Ist der Untergrund fest und eben, können die Terrassenplatten prinzipiell auch mit einem Fliesenkleber verlegt werden. Jedoch ist dies nur zu empfehlen, wenn eine geringe Einbauhöhe für den Terrassenbelag es erfordert.
Unser Artikel Terrassenplatten mit Fliesenkleber verlegen erklärt Schritt für Schritt, wie´s gemacht wird.

Vorteile:
  • kein verschieben und kippeln der Platten
  • stabiler Untergrund
  • feste Verfugung möglich 

Nachteile:
  • höhere Kosten
  • aufwendige Verarbeitung
 

Terrassenplatten auf Stelzlager verlegen

Vor allem auf Balkonen und Dachterrassen werden Terrassenplatten gern auf Stelzlager verlegt. Stelzlager sind leicht und lassen sich bei einem entsprechenden Untergrund einfach verlegen. Staunässe stellt keine Gefahr für den Plattenbelag dar.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel: Terrassenplatten auf Stelzlager verlegen

Vorteile:
  • einfacher und schneller Aufbau
  • Belag wieder aufnehmbar
  • Platten lassen sich leicht austauschen
  • keine Trocknungszeiten
  • problemloser Höhenausgleich unebener Untergründe durch höhenverstellbare Stelzlager
Nachteile:
  • höhere Kosten
  • Schmutz, Laub und Ungeziefer kann sich ansammeln

Unterschiede und Gemeinsamkeiten beim Verlegen von Terrassenplatten

Terrassenplatten gibt aus den verschiedensten Natur- und Kunststeinen und jeder Stein hat seine Eigenheiten. Bei der Verlegung gibt es zwar viele Gemeinsamkeiten. Dennoch sind einige Unterschiede zu beachten. So gibt es spezielle Fliesenkleber für Naturstein und Keramik. Auch eignet sich nicht jede Verlegeart für jeden Stein.

EMPEROR Terrassenplatten richtig velegen

Wie werden EMPEROR-Terrassenplatten richtig verlegt? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Natur ist das Vorbild für die EMPEROR-Terrassenplatten. Naturstein oder Holz werden dabei  bis ins Detail kopiert. Auf den ersten Blick lässt sich kaum ein Unterschied erkennen. Bei den technischen Eigenschaften gibt es jedoch große  Unterschiede zum Naturstein.
Was Sie bei der Verlegung von Keramikplatten berücksichtigen müssenn erfahren Sie in unserem Artikel: EMPEROR-Terrassenplatten velegen

Granit Terrassenplatten verlegen

Seit Jahren ist der Trend zum Bauen im Einklang mit der Natur ungebrochen. Granit ist als Terrassenbelag sehr beliebt. Terrassenplatten aus Granit sind hart und frostfest. Dennoch gibt es einiges bei der Verlegung von Granitplatten zu beachten.
Hinweise und Tipps zur Verlegung von Granit auf der Terrasse erhalten Sie in unserem Artikel: Granit-Terrassenplatten verlegen

Travertin Terrassenplatten verlegen

Mit Travertin Terrassenplatten holen Sie sich südländisches Urlaubsflair in den eigenen Garten. Travertin mit seiner offenporigen Oberfläche war schon bei den alten Römern gefragt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Richtig verlegt ist Travertin zeitlos.
Was Sie bei der Verlegung von Travertin auf Ihrer Terrasse beachten müssen, zeigt Ihnen unser Artikel: Travertin-Terrassenplatten verlegen