naturstein-online-kaufen.deEmail
info@naturstein-online-kaufen.de

Phone
035205456620

Terrassenplatten mit Fliesenkleber verlegen


Terrassenplatten können auch mit einem Fliesenkleber verlegt werden. Staunässe im Kleberbett muss dabei jedoch sicher verhindert werden. Die Verlegung einer Drainagematte sorgt hierbei für eine bessere Entwässerung. Anders als bei der Verlegung im Drainagemörtel, lässt sich hierbei der kapillare Wasseraufstieg nicht verhindern.
Terrassenplatten sollten deshalb nur mit Fliesenkleber verlegt werden, wenn eine geringe Einbauhöhe dies erfordert. 
Werden Terrassenplatten mit Fliesenkleber verlegt, so sollte die Dicke des Kleberbettes ca. 5 bis 15 mm betragen. Das heißt die Platten werden im Mittelbett verlegt. Bei der Mittelbettverlegung können kleinere Unebenheiten im Untergrund und Unterschiede in der Plattenstärke ausgeglichen werden.

Um Terrassenplatten mit Fliesenkleber zu verlegen, sollten Sie folgende Werkzeug zur Hand haben:
  • Maurerkübel / Eimer
  • Rührgerät / Quirl und Bohrmaschine
  • Maurerkelle
  • Zahnkelle / Mittelbettkelle
  • Maßband / Gliedermaßstab
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Winkelschleifer / Nassschneidetisch
  • Diamanttrennscheibe

Hilfreich sind außerdem:
  • Arbeitshandschuhe
  • Plattenheber
  • Richtschnur
  • Bleistift
  • Fugenkreuze

Tipp:
Unser Terrassenplatten Rechner und unser EMPEROR Keramikplatten Rechner helfen Ihnen, die richtige Anzahl Terrassenplatten für Ihr Projekt zu ermitteln.

Terrassenplatten mit Fliesenkleber verlegen -  Schritt für Schritt 

  1. Für die Verlegung von Terrassenplatten mit Fliesenkleber ist gebundener und ebener Untergrund erforderlich. Das Gefälle sollte mindestens 2 % betragen. Ist dies nicht der Fall, muss ein Gefälleestrich aufgebracht werden. 
  2. Als erstes wird nun die Fläche auf Ebenheit geprüft. Größere Unebenheiten sind gegebenenfalls durch Ausgleichen bzw. Spachteln zu beseitigen. 
  3. Dann folgt eine Abdichtung, die gleichzeitig eine wasserführende Ebene bildet. Das kann eine geeignete Schweißbahn oder eine Dichtschlämme sein.
  4. Eine geeignete Drainagematte sorgt für eine effiziente Entwässerung. Die Drainagematte wird auf die abgedichtete Fläche verlegt.
  5. Nun wird ein für die Terrassenplatten geeigneter Fliesen- bzw. Mittelbettkleber nach Herstellervorgaben gemischt. Der Kleber wird in einen Maurerkübel oder Eimer gegeben und mit einen Rührgerät durchgemischt. Dabei wird die erforderliche Menge an Wasser zugegeben. Nach einer Reifezeit von ca. 5 Minuten wird noch einmal gut durchgemischt.
  6. Auf den Untergrund wird zunächst eine Schicht Fliesen- bzw. Mittelbettkleber als Kontaktschicht aufgezogen. Mit einer Zahnkelle wird auf die frische Kontaktschicht das eigentliche Mörtel- bzw. Kleberbett aufgekämmt.
  7. Es gibt drei Möglichkeiten den Kleber aufzubringen: 
  8. Meistens wird der Mittelbettmörtel nur auf den Untergrund aufgetragen, dies nennt man Floating. 
  9. Das Aufbringen des Mittelbettmörtels auf die Plattenrückseite bezeichnet man als Buttering. 
  10. Beim Buttering-Floating wird der Mörtel sowohl auf den Untergrund als auch auf die Rückseite der Platten oder Fliesen aufgebracht, wodurch weniger Hohlräume unterhalb des Belages entstehen.
  11. Anschließend werden die Terrassenplatten in das Mörtel- bzw. Kleberbett eingelegt und angeklopft. Meist werden Terrassenplatten mit einer 3 - 5 mm breiten Fugen verlegt.  An den Rändern der Terrasse muss eine Bewegungsfuge ausgebildet werden.
  12. Fugenkreuze als Abstandshalter erleichtern eine gleichmäßige Fugenbreite. Die Seitenteile der Fugenkreuze lassen sich leicht abbrechen. Dadurch erhält man T-Stücke oder auch gerade Stücke. So können Sie die Fugenkreuze auch für versetzte Fugen verwenden.
  13. Vor allem am Rand müssen Terrassenplatten mitunter zugeschnitten werden. Ein Nassschneidetisch ist dafür am besten geeignet. Mit etwas Gefühl geht das aber auch mit einem Winkelschleifer. Wichtig ist die Verwendung der richtigen Diamanttrennscheibe. Für Naturstein- und Keramikplatten gibt es dafür ganz spezielle Scheiben.
  14. Nach drei Tagen kann der Terrassenbelag dann mit einem geeigneten zementären Fugenmörtel verfugt werden. 
Tipp:
Mit unserem Verbrauchsrechner für Mittelbettmörtel / Natursteinverlegemörtel können Sie den Mörtelbedarf für Ihr Projekt berechnen. 

Bei unseren Verlegehinweisen handelt es sich lediglich um allgemeine Empfehlungen. Sie stellen eine unentgeltliche Beratung im Sinne des § 1300 ABGB dar. Die Verhältnisse vor Ort müssen stets gesondert geprüft werden. Sie können in dieser allgemeinen Empfehlung nicht berücksichtigt werden. Eine Abstimmung der verwendeten Verlegematerialien ist zwingend notwendig. Alle hier gemachten Angaben sind daher ohne Gewähr.