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Terrassenplatten auf Einkorn-/Drainagemörtel verlegen


Die Verlegung von Terrassenplatten auf Einkorn-/Drainagemörtel ist etwas aufwendig und teuer. Sie bietet aber alle Vorteile einer festen Verlegung in Verbindung mit einer Entwässerung. Die Terrassenplatten kippeln nicht und können fest verfugt werden. Der Drainagemörtel verhindert zudem den kapillaren Wasseraufstieg. Schäden durch Feuchtigkeit und Frost werden so vermieden.
Ein Drainagemörtel kann auch als Monodrain- oder Einkornmörtel bezeichnet werden. Er besteht aus einem Monodrain-Bindemittel gemischt mit Splitt der Korngröße 5/8 mm. 
Die Verlegung im Einkornmörtel ist sowohl auf einem gebundenen, als auch auf einem ungebundenen Untergrund möglich.

Um Terrassenplatten auf Einkorn-/Drainagemörtel zu verlegen, sollten Sie folgende Werkzeug zur Hand haben:
  • Maurerkübel / Eimer
  • Rührgerät / Quirl und Bohrmaschine
  • Maurerkelle
  • Zahnkelle / Mittelbettkelle
  • Maßband / Gliedermaßstab
  • Wasserwaage
  • Gummihammer
  • Winkelschleifer / Nassschneidetisch
  • Diamanttrennscheibe

Hilfreich sind außerdem:
  • Arbeitshandschuhe
  • Plattenheber
  • Richtschnur
  • Bleistift
  • Fugenkreuze

Tipp: 
Unser Terrassenplatten Rechner und unser EMPEROR Keramikplatten Rechner helfen Ihnen, die richtige Anzahl Terrassenplatten für Ihr Projekt zu ermitteln.

Terrassenplatten mit Drainagemörtel auf festen, gebundenen Untergrund verlegen

  1. Eine gebundene Tragschicht als Untergrund muss Gefälle von mindestens 2 % haben. Ist dies nicht der Fall, muss zuerst ein Gefällestrich aufgebracht werden.
  2. Nun folgt eine Abdichtung, die gleichzeitig eine wasserführende Ebene bildet. Das kann eine geeignete Schweißbahn oder eine Dichtschlämme sein.
  3. Eine auf die Abdichtung verlegte Drainagematte sorgt für eine besonders effiziente Entwässerung. 
  4. Aus Splitt der Körnung 5/8 mm und einem Monodrain-Bindemittel wird nun mit einem Freifall- oder Zwangsmischer ein erdfeuchter Einkornmörtel gemischt. Dabei sind die Herstellerangaben genau zu beachten.
  5. Der Drainagemörtel wird anschließend gleichmäßig auf die zu belegende Fläche aufgebracht. Die Schichtdicke muss  mindestens 4 cm betragen.
  6. Auf die Rückseite der Terrassenplatten muss eine Kontaktschicht aufgetragen werden. So wird eine ausreichende Verbindung zwischen dem Terrassenbelag und dem Einkornmörtel erreicht. Dazu wird ein Mittelbettkleber (z.B. Gräfix 34 fein) aufgezogen.
  7. Anschließend wird diese Terrassenplatte in die noch frische Einkornmörtelschicht eingedrückt bzw. geklopft. Hierbei ist wiederum das Gefälle zu beachten. Das ist wichtig, damit eine erste wasserführende Ebene an der Oberfläche entsteht.
  8. Fugenkreuze als Abstandshalter erleichtern eine gleichmäßige Fugenbreite. Die Seitenteile der Fugenkreuze lassen sich leicht abbrechen. Dadurch erhält man T-Stücke oder auch gerade Stücke. So können Sie die Fugenkreuze auch für versetzte Fugen verwenden.
  9. Vor allem am Rand müssen Terrassenplatten mitunter zugeschnitten werden. Ein Nassschneidetisch ist dafür am besten geeignet. Mit etwas Gefühl geht das aber auch mit einem Winkelschleifer. Wichtig ist die Verwendung der richtigen Diamanttrennscheibe. Für Naturstein- und Keramikplatten gibt es dafür ganz spezielle Scheiben.
  10. Nach drei Tagen kann der Terrassenbelag dann mit einem geeigneten Fugenmörtel verfugt werden. Das kann sowohl ein zementärer Fugenmörtel als auch eine Drainagefuge sein.

Terrassenplatten mit Drainagemörtel auf verdichteten, ungebundenen Untergrund verlegen

  1. Eine ungebundene Tragschicht als Untergrund sollte ebenfalls Gefälle von 2 % haben. Auf jeden Fall muss aber eine optimale Entwässerung durch eine Drainage o. ä. gewährleistet sein. 
  2. Mit einem Freifall- oder Zwangsmischer wird auch hier aus Splitt der Körnung 5/8 mm und einem Monodrain-Bindemittel ein erdfeuchter Einkornmörtel gemischt. Dabei sind wieder die Herstellerangaben genau zu beachten.
  3. Anschließend wird der Drainagemörtel gleichmäßig auf die verdichtete Fläche aufgebracht. Die Schichtdicke muss dabei allerdings mindestens 8,5 cm betragen. Nur so kann eine funktionierende Lastverteilungsschicht ausgebildet werden.
  4. Auf die Rückseite der Terrassenplatten wird nun wieder eine Kontaktschicht aufgetragen, so dass eine ausreichende Verbindung zwischen dem Terrassenbelag und dem Einkornmörtel erreicht wird. Dazu wird ein Mittelbettkleber (z.B. Gräfix 34 fein) aufgezogen.
  5. Anschließend wird diese Terrassenplatte in die noch frische Einkornmörtelschicht eingedrückt bzw. geklopft. Hierbei ist auf ein ausreichendes Gefälle zu achten. Das ist wichtig, damit eine erste wasserführende Ebene an der Oberfläche entsteht.
  6. Fugenkreuze als Abstandshalter erleichtern eine gleichmäßige Fugenbreite. Die Seitenteile der Fugenkreuze lassen sich leicht abbrechen. Dadurch erhält man T-Stücke oder auch gerade Stücke. So können Sie die Fugenkreuze auch für versetzte Fugen verwenden.
  7. Vor allem am Rand müssen Terrassenplatten mitunter zugeschnitten werden. Ein Nassschneidetisch ist dafür am besten geeignet. Mit etwas Gefühl geht das aber auch mit einem Winkelschleifer. Wichtig ist die Verwendung der richtigen Diamanttrennscheibe. Für Naturstein- und Keramikplatten gibt es dafür ganz spezielle Scheiben.
  8. Nach drei Tagen kann der Terrassenbelag dann verfugt werden. Sowohl ein zementärer Fugenmörtel als auch eine Drainagefuge sind dafür geeignet.

Terrassenplatten mit Drainagemörtel auf Dämmschichten oder Drainagematten verlegen

  1. Auch eine Dämmschichten als Untergrund muss ein Gefälle von mindestens 2 % haben. Nur so kann eine ausreichende Entwässerung sichergestellt werden.
  2. Nun folgt eine Abdichtung, die gleichzeitig eine wasserführende Ebene bildet. Das wird in der Regel eine geeignete Schweißbahn sein.
  3. Eine auf die Abdichtung verlegte Drainagematte sorgt für eine besonders effiziente Entwässerung. Dabei ist es egal, ob sich unter der Abdichtung eine Dämmschicht oder ein Estrich befindet.
  4. Aus Splitt der Körnung 5/8 mm und einem Monodrain-Bindemittel wird wieder mit einem Freifall- oder Zwangsmischer ein erdfeuchter Einkornmörtel gemischt. Dabei sind die Herstellerangaben genau zu beachten.
  5. Der Drainagemörtel wird anschließend gleichmäßig auf die zu belegende Fläche aufgebracht. Die Schichtdicke muss auch hier mindestens 8,5 cm betragen. Nur so kann eine funktionierende Lastverteilungsschicht ausgebildet werden.
  6. Auf die Rückseite der Terrassenplatten muss wieder eine Kontaktschicht aufgetragen werden. So wird eine ausreichende Verbindung zwischen dem Terrassenbelag und dem Einkornmörtel erreicht. Dazu wird ein Mittelbettkleber (z. B. Gräfix 34 fein) aufgezogen.
  7. Anschließend wird diese Terrassenplatte in die noch frische Einkornmörtelschicht eingedrückt bzw. geklopft. Hierbei ist wiederum das Gefälle zu beachten, damit eine erste wasserführende Ebene an der Oberfläche entsteht.
  8. Fugenkreuze als Abstandshalter erleichtern eine gleichmäßige Fugenbreite. Die Seitenteile der Fugenkreuze lassen sich leicht abbrechen. Damit erhält man T-Stücke oder auch gerade Stücke. So können Sie die Fugenkreuze auch für versetzte Fugen verwenden.
  9. Vor allem am Rand müssen Terrassenplatten mitunter zugeschnitten werden. Ein Nassschneidetisch ist dafür am besten geeignet. Mit etwas Gefühl geht das aber auch mit einem Winkelschleifer. Wichtig ist die Verwendung der richtigen Diamanttrennscheibe. Für Naturstein- und Keramikplatten gibt es dafür ganz spezielle Scheiben.
  10. Nach drei Tagen kann dann mit einem geeigneten Fugenmörtel verfugt werden. Das kann wiederum ein zementärer Fugenmörtel oder eine Drainagefuge sein.
Tipp:
Mit unserem Ziersplitt Rechner können Sie auch den Bedarf an Splitt für Ihr Projekt berechnen. Wie viel Monodrän-Bindemittel Sie benötigen, können Sie mit unserem Verbrauchsrechner für gräfix 418 berechnen.

Bei unseren Verlegehinweisen handelt es sich lediglich um allgemeine Empfehlungen. Sie stellen eine unentgeltliche Beratung im Sinne des § 1300 ABGB dar. Die Verhältnisse vor Ort müssen stets gesondert geprüft werden. Sie können in dieser allgemeinen Empfehlung nicht berücksichtigt werden. Eine Abstimmung der verwendeten Verlegematerialien ist zwingend notwendig. Alle hier gemachten Angaben sind daher ohne Gewähr.