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Terrassenplatten auf Splitt verlegen


Die Verlegung von Terrassenplatten auf Splitt ist kostengünstig und relativ einfach zu realisieren. Zudem bringt sie den Vorteil mit sich, dass Platten leicht ausgetauscht werden können, sollte dies nachträglich nötig werden.
Die Verlegung im Splittbett erfordert einen Belagsabschluss, der das Verschieben der Terrassenplatten verhindert. Das können Bord-/Leistensteine oder eine Hauswand sein. Bei Balkonen oder Dachterrassen erfüllt auch eine Blechkante diesen Zweck. Um den Wasserablauf zu gewährleisten, kann ein verzinkter Lochwinkel angebracht werden.
Zum Verlegen von Terrassenplatten aus Granit, Sandstein, Travertin oder Basalt im Splittbett ist ein sauberer, hochwertiger, nicht „rostender“ Verlegesplitt zu verwenden. In manchen Splitten enthaltene Eisenminerale und Manganverbindungen können besonders bei Staunässe ausgewaschen werden. Die gelösten Stoffe gelangen anschließend durch den Verdunstungsprozess in die Kapillaren des Natursteines und lagern sich an der Stein-Oberfläche als Verfärbungen ab. Die Korngröße des Splitts sollte 2/5 mm oder 5/8 mm betragen. 

Um Terrassenplatten auf Splitt zu verlegen, sollten Sie folgende Werkzeuge zur Hand haben:
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Maßband / Gliedermaßstab
  • Wasserwaage
  • Abziehschienen / -rohre
  • Richtlatte
  • Fugenkreuze
  • Gummihammer
  • Winkelschleifer / Nassschneidetisch
  • Diamanttrennscheibe
  • Besen

Hilfreich sind außerdem:
  • Arbeitshandschuhe
  • Plattenheber
  • Richtschnur
  • Bleistift
Tipp:
Unserer Terrassenplatten Rechner und unser EMPEROR Keramikplatten Rechner helfen Ihnen, die richtige Anzahl Terrassenplatten für Ihr Projekt zu ermitteln.
 

Terrassenplatten auf Splitt verlegen -  Schritt für Schritt erklärt

  1.  Auf den fertig vorbereiteten Untergrund werden als erstes Abziehschienen auf die Höhe des fertigen Splittbettes gesetzt. Dafür eignen sich Rohre oder Metallschienen, die mit etwas Splitt unterfüttert werden. Der Abstand zwischen den Abziehschienen ist abhängig von der Länge der Richtlatte, die zum Abziehen des Splittes verwendet werden soll. Das Splittbett sollte eine Höhe von ca. 30 - 50 mm haben. Hierbei ist wieder das Gefälle zu beachten. 
  2.  Anschließend wird der Splitt zwischen die Abziehschienen eingebracht und gleichmäßig verteilt.
  3. Der Splitt wird nun mit der Richtlatte über die Abziehschienen abgezogen. Die Richtlatte bewegt man dabei sägeartig hin und her.
  4. Nach dem Abziehen werden die Abziehschienen vorsichtig aus dem Splittbett genommen. Die verbleibenden Vertiefungen werden mit Splitt verfüllt und geebnet. Die Splittfläche darf nun nicht mehr betreten werden.
  5. Terrassenplatten werden immer vom Rand aus verlegt, so dass die Splittfläche nicht betreten werden muss.
  6. Beim Verlegen sollten Platten aus unterschiedlichen Lieferkisten gemischt werden. So erhält der Terrassenbelag ein einheitliches Erscheinungsbild.
  7. Eine Terrassenplatte nach der anderen wird nun auf das vorbereitete Splittbett gelegt. Dabei wir sie mit einem Gummihammer angeklopft. Mit einer Wasserwaage wird die Ebenheit geprüft und gegebenenfalls nachgebessert.
  8. Meist werden Terrassenplatten mit einer 3 - 5 mm breiten Fugen verlegt. Manche Natursteinplatten werden aber auch fugenlos verlegt. An den Rändern der Terrasse muss jedoch immer eine Bewegungsfuge ausgebildet werden. Nur so können Kantenabplatzungen vermieden werden.
  9. Fugenkreuze als Abstandshalter gewährleisten eine gleichmäßige Fugenbreite. Die Seitenteile der Fugenkreuze lassen sich leicht abbrechen. Dadurch erhält man T-Stücke oder auch gerade Stücke. So können Sie die Fugenkreuze auch für versetzte Fugen verwenden.
  10. Vor allem am Rand müssen Terrassenplatten mitunter zugeschnitten werden. Ein Nassschneidetisch ist dafür am besten geeignet. Mit etwas Gefühl geht das aber auch mit einem Winkelschleifer. Wichtig ist die Verwendung der richtigen Diamanttrennscheibe. Für Naturstein- und Keramikplatten gibt es dafür ganz spezielle Scheiben.
  11. Abschließend sollten die Fugen zwischen den verlegten Terrassenplatten mit Quarzsand gefüllt werden. Dieser wird einfach auf die Platten geschüttet und mit einem Besen in die Fugen gekehrt. Der verbliebene Fugensand wird dann abgekehrt. Nach einem kräftigen Regen muss anfangs eventuell Sand nachgekehrt werden.
  12. Um Unkrautbildung zu vermeiden, kann man auch einen industriell hergestellten Fugensand (z.B. STONES ECO FUGENSAND) verwenden. Dieser Fugensand wird durch ein natürliches Bindemittel stabilisiert. Die Verarbeitung ist allerdings aufwendiger als bei einfachem Quarzsand.
Tipp:
Mit unserem Ziersplitt Rechner können Sie auch den Bedarf an Verlegesplitt für Ihr Projekt berechnen.  

Bei unseren Verlegehinweisen handelt es sich lediglich um allgemeine Empfehlungen. Sie stellen eine unentgeltliche Beratung im Sinne des § 1300 ABGB dar. Die Verhältnisse vor Ort müssen stets gesondert geprüft werden. Sie können in dieser allgemeinen Empfehlung nicht berücksichtigt werden. Eine Abstimmung der verwendeten Verlegematerialien ist zwingend notwendig. Alle hier gemachten Angaben sind daher ohne Gewähr.