Der grobkörnigen Bordstein ist ein vollflächig gesägter und geflammter Leistenstein aus grau / weiß-strukturiertem Granit. Er ist in zwei Varianten lieferbar: 100 × 20 × 8 cm und 100 × 30 × 10 cm. Beide Varianten sind auf Lager und werden deutschlandweit versandt. Die Lieferzeit beträgt ca. 3–10 Werktage. Alle Seiten sind gesägt und geflammt, alle Kanten sind gefast. Unter den Begriffen Bordstein, Leistenstein, Randstein und Kantenstein wird dieser Produkttyp je nach Region und Fachbereich synonym bezeichnet.
Bordsteine aus grobkörnigem Granit G603 werden zur Einfassung von Wegen, Einfahrten, Beeten und Rasenflächen eingesetzt. Die kleinere Variante (100 × 20 × 8 cm) eignet sich für leichtere Einfassungsaufgaben mit geringem Setzmaß. Die größere Variante (100 × 30 × 10 cm) bietet durch ihre Breite und Höhe mehr Standfläche und findet zusätzlich als Zaunsockel Verwendung. Beide Varianten sind für den dauerhaften Außeneinsatz konzipiert.
Granit G603 ist ein Tiefengestein mit einer hellgrauen Grundfarbe und weißen Einsprengseln. Das Gestein wird allseitig gesägt, wodurch alle sechs Flächen plan und maßhaltig sind. Anschließend wird die Oberfläche geflammt: Durch kurzes, intensives Erhitzen mit einer Flamme öffnen sich die Kristallstrukturen an der Oberfläche, was eine fein-raue Textur erzeugt. Die geflammt-strukturierte Oberfläche ist für Außenbereiche geeignet und verwitterungsbeständig. Die Kanten sind gefast, d. h. leicht abgeschrägt, was Absplitterungen beim Transport und bei der Verlegung minimiert.
→ Mehr über Granit G603 erfahren Bitte beachten Sie, dass Natursteine einzigartige Baustoffe sind. Sie können in Farbe, Stärke und Bearbeitung nicht einheitlich geliefert werden. Daher kann eine Gewähr für vollkommene Übereinstimmung aller Produkte / Formate nicht übernommen werden.
Für ein einheitliches Erscheinungsbild im Außenbereich passen folgende Produkte aus derselben Materialfamilie:
Bordstein, Leistenstein, Randstein und Kantenstein bezeichnen denselben Produkttyp — einen länglichen, rechteckigen Stein, der als seitliche Abgrenzung von Wegen, Beeten, Einfahrten oder Rasenflächen dient. Die unterschiedlichen Bezeichnungen sind regional und fachlich bedingt und werden in der Praxis synonym verwendet. Im Galabau-Bereich ist „Randstein" der gebräuchlichste Begriff, in der Pflasterverlegung häufig „Bordstein". Als „Leistenstein" bezeichnet man die schlankere Bauform mit geringerer Breite. Palisaden hingegen sind deutlich höher und werden aufrecht gesetzt — sie sind nicht mit Bord- oder Leistensteinen zu verwechseln.
Beim Flammen wird die Steinoberfläche kurz mit einer intensiven Flamme erhitzt. Die Hitze lässt die Quarzkristalle an der Oberfläche aufplatzen, was eine fein-raue, strukturierte Textur erzeugt. Diese Oberfläche ist griffiger als eine gesägte oder polierte Fläche und eignet sich für den Außeneinsatz. Das Fasen der Kanten bedeutet, dass alle Kanten des Steins leicht abgeschrägt (gefast) sind. Das reduziert das Risiko von Absplitterungen an den Kanten bei Transport, Handhabung und Verlegung und ergibt ein sauber aussehendes Fugenbild.
Granit gehört zu den dichtesten und wasserundurchlässigsten Natursteintypen. Die Wasseraufnahme von Granit G603JM liegt bei typischerweise unter 0,5 %. Da Frostschäden durch eindringendes Wasser entstehen, das beim Gefrieren expandiert, ist Granit mit dieser geringen Wasseraufnahme für den dauerhaften Wintereinsatz im Außenbereich geeignet. Eine zusätzliche Imprägnierung ist für die Frostbeständigkeit nicht erforderlich, kann aber den Schutz vor Verschmutzung erhöhen.
Formel: Benötigte Stücke = Gesamtlänge der Einfassung (in cm) ÷ 100 cm (Steinlänge) + Verschnitt Empfohlener Verschnittzuschlag: ca. 5–10 % für Ecken, Schnittverluste und Bruch. Beispielrechnung: Für eine Einfassung von 20 m Länge: 2.000 cm ÷ 100 cm = 20 Stück + 10 % Verschnitt = 22 Stück Für Kurven und Bögen gilt ein höherer Verschnitt, da die Steine zugeschnitten oder versetzt werden müssen.
Graniт-Bordsteine werden üblicherweise in ein Betonbett gesetzt. Der Untergrund wird ausgehoben, ein Betonbett (Magerbeton) eingegossen, und die Steine werden darauf ausgerichtet und durch seitlich angebrachten Beton (Hinterfüllung) gestützt und fixiert. Das Setzmaß hängt von der geplanten Überstandshöhe und der Variante ab: Die 8 cm hohe Variante wird flacher gesetzt, die 10 cm hohe tiefer. Das Gefälle des umliegenden Belags sowie die Entwässerungssituation sind beim Verlegen zu berücksichtigen.
Granit ist pflegeleicht. In der Regel reicht regelmäßiges Abspülen mit Wasser aus. Bei hartnäckigen Verschmutzungen (Moos, Algen, Öl) empfehlen sich spezielle Natursteinreiniger auf pH-neutraler Basis. Säurehaltige Reinigungsmittel wie Essigreiniger, Zitronensäure oder haushaltsübliche WC-Reiniger sind für Granit ungeeignet, da sie die Oberfläche angreifen können. Im Winter sollte kein salzbasiertes Streumittel in direktem Kontakt mit Granitoberflächen verwendet werden — salzfreies Auftaugranulat ist eine geeignete Alternative.
Eine Imprägnierung ist bei Granit G603JM nicht zwingend erforderlich, da das Gestein eine geringe Wasseraufnahme und eine gute natürliche Dichte aufweist. Eine Imprägnierung kann jedoch sinnvoll sein, wenn die Steine in Bereichen verlegt werden, in denen sie häufig mit Öl, Fett oder intensiver Verschmutzung in Kontakt kommen — etwa in Einfahrten oder an Grillplätzen. Für reine Wegeeinfassungen und Beetbordierungen im Garten ist eine Imprägnierung optional. Wird eine Imprägnierung gewünscht, sollte ein für Naturstein geeignetes, diffusionsoffenes Imprägniermittel verwendet werden. → https://www.naturstein-online-kaufen.de/reinigung-schutz-pflege/stein-schutzmittel/
Ja, für Nachfragen zu individuellen Abmessungen steht die kostenlose Beratung zur Verfügung. Beim Zuschneiden vor Ort können Granitstein-Trennsägen mit Diamantscheibe verwendet werden.
Beide Varianten bestehen aus identischem Material mit gleicher Oberfläche. Der Unterschied liegt in der Breite (20 vs. 30 cm) und der Höhe (8 vs. 10 cm). Die schmalere Variante ist für Anwendungen ausreichend, bei denen der Stein nur gering eingesetzt wird und keine besondere Seitenlast zu erwarten ist — z. B. bei einfachen Beetbordierungen. Die breitere und höhere Variante bietet mehr Standfläche und Setztiefe; sie ist stabiler bei stärkerer Seitenbelastung und eignet sich zusätzlich als Zaunsockel, also als flaches Fundament unterhalb eines Zaunfeldes oder Zaunpfostens.